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um 2000 v.Chr. In
Tanneck werden fast 2000 Steinwerkzeuge
aus
dieser Zeit gefunden.
um 100 v.Chr. Ein Palisadenzaun am Ostende von
Etzweiler lässt sich in die Zeit der
Eburonen datieren.
seit 100 n.Chr. Römische
Siedler bebauen das Land um
Etzweiler. Sie roden teilweise den Wald.
um 150 n. Chr.
Die römischen Brandgräber vom Jagdweg.
357 n.Chr. Kaiser
Julian vertreibt nahe der Römerstra-
ße von Köln nach Jülich brandschatzende
Franken.
500 n.Chr. Die
Archäologen finden ein Gräberfeld in
der Nähe der Etzweiler Kirche.
nach 800 Arnoldus soll von Karl dem Großen den
Bürgewald erhalten haben.
898 König Zwentibold schenkt dem Stift Essen
den Kutzgau, zu dem auch Etzweiler ge-
hörte.
922 Erstmals wird der Bürgewald als gemein-
samer Wald der beteiligten Orte genannt.
1141 Liucart de Wilre (der alte Name von
Etzweiler) ist Höriger der Abtei St. Pantaleon
in Köln. Das ist bisher die erste urkundliche
Nennung des Dorfes.
1291
Richwinus Moych aus Berrendorf vermacht
St. Aposteln in Köln Land in Etzweiler
1306
Die Holzberechtigten des Bürgewalds
werden in ihren Rechten bestätigt.
1350
Ein Register des Stiftes Essen nennt
Etzweiler als Eschwilre.
1360
Etzweiler wird als Eychwilre in einer
Urkunde des Herzogs von Jülich erwähnt.
Das Dorf muss der Kirche in Arnoldsweiler
eine Wachsrente leisten.
1440
Ulrich von Holtrop und Jutta von Wedenau
besitzen des Lehen Etzweiler des Her-
zogtums Berg.
1444
Ulrich von Holtrop und Jutta von Wedenau
verkaufen die Herrschaft Etzweiler mit dem
zugehörigen Hochgericht.
1527 Gerhard
von Hoemen wird mit der Herrlich-
keit, dem Dorf und dem Hochgericht
Etzweiler belehnt.
1541
Franz Noren ist Schultheiß in Etzweiler.
1550
Das Damenstift Essen zieht über Berren-
dorf und Paffendorf in Etzweiler den großen
Zehnten ein.
1590
Die "Froge" (Befragung der Schöffen) er-
setzt das Weistum des Etzweiler Gerichts.
1619
Der bayrische Obrist Winand von Eynatten
ist Herr von Etzweiler.
1652
Familie von Eynatten ist zum Amt des Holz-
grafen berechtigt. Er regelt die Verteilung
der Holzzuweisung aus dem Bürgewald.
1653
Herr von Leerodt kauft Etzweiler.
1660
Etzweiler zahlt Abgaben über Niederembt
an St. Pantaleon in Köln.
1668
Beginn des Etzweiler Gerichtsbuchs.
1725
Der Schöffe Wilhelm Nohren baut das Haus
Waldstraße 15.
1750
Die Sage vom Wolf von Etzweiler.
1760
Das Etzweiler Gerichtssiegel wird erneuert.
1764
Erste Schule in Etzweiler.
1787
Errichtung der Kirche St. Hubertus.
1792
Ende des Gerichtsbuchs.
1794
Die Franzosen kommen.
1797
Französische Soldaten treiben in Etzweiler
Abgaben ein.
1806
Der Franzose Tranchot lässt Etzweiler ver-
messen und in sein Kartenwerk aufnehmen.
1815
Etzweiler wird preußisch.
1816
Etzweiler hat 261 Einwohner.
1841
Bau der Eisenbahn Köln - Aachen.
1861 Etzweiler hat 374 Einwohner.
1864 Straße Elsdorf Buir erbaut.
1866 Beginn der Schulstammrolle von Etzweiler.
um 1870 In Etzweiler sind 26 % der Einwohner Tage-
löhner, 51 % Landwirte und der Rest hand-
werklich orientierte Berufe des Dorflebens.
1870 Bau der Elsdorfer Zuckerfabrik.
1872 Haus Etzweiler errichtet.
1873 Gründung der Schützenbruderschaft. |
1895 In Etzweiler wohnen 484 Menschen.
um 1900 12 %
der Etzweiler sind noch Tagelöhner,
34 % Landwirte, 16 % Eisenbahnange-
stellte, 13 % Fabrikarbeiter, der Rest gehört
dorfgebundenen Handwerks- und Dienst-
leistungsberufen an.
1907
Gründung der Maigesellschaft.
1914
Das Krankenhaus in Elsdorf hat 14 Betten.
1919
Der englische Soldat Ray Grimstead schreibt
seiner Mutter in England eine Ansichts-
karte. Auf ihr sieht man den Teich an der
Kirche. Diese Karte wurde in den 90er Jahren
des 20. Jahrhunderts auf einem Trödelmarkt
entdeckt.
1922 Pfarrer Meunier gibt Etzweiler die Straßen-
namen.
1925
Sammeln von Maiglöckchen.
1933 "Örtchenhieb" im Wald aufgehoben.
Damit verschwand der letzte Rest der Wald-
rechte aus der Zeit Karls des Großen.
1937 Höfe in Tanneck erbaut.
1939 Die
Rheinische Tiefbaugesellschaft wird ge-
gründet. Sie soll den Versuchschacht
Union 103 zwischen Etzweiler und Morsche-
nich planen und betreiben.
1941
Jakob Maybaum wird Pastor (Pfarrrektor)
in Etzweiler.
1942
Die Rheinische Tiefbaugesellschaft kauft bei
Etzweiler 25 Hektar Wald.
1946
Etzweiler hat 575 Einwohner.
1947
Flüchtlinge aus dem Osten kommen ins Dorf.
1950
Schächte der Schachtanlage bis 330 m Tiefe
vorgetrieben.
1954
Fußballverein (neu-)gegründet.
1957
Tagebau Hambach in Planung.
1959
Autobahn Buir - Aachen eröffnet.
1960
In Etzweiler wohnen 686 Einwohner.
11 % sind Landwirte, 27 % Arbeiter, der Rest
Dienstleister, Angestellte, Handwerker, Be-
amte und im Bergbau beschäftigte.
1965
Wirtschaft Heinrichs kauft Rheinbraun.
1968
Letzte Schulaufnahme in Etzweiler.
1971
Kindergarten Etzweiler gegründet.
1974
Bücherei Etzweiler geht ins Medienzentrum
der Gemeinde Elsdorf in Giesendorf über.
1976
Bürgerinitiative " Partnerschaft Etzweiler "
gegründet.
1977
Tagebau Hambach wird verbindlich.
1977
Römische "villa rustica" (Bauernhof) an der
Ottersmaar ausgegraben.
1978
Pastor Maybaum in Laffeld gestorben.
1978
Beginn des Tagebaus Hambach
1978
Grundstein der Schützenhalle gelegt.
1978
Befragung der Etzweiler zur Ermittlung von
Sozialdaten.
1981 Bau
der Kohlebahn.
1984
WDR sendet " live" aus Etzweiler.
1988 Die
Etzweiler sollen Hauskläranlagen bauen,
weil sie keinen Anschluss an die Kläran-
lage haben.
1989
Umsiedler suchen einen Umsiedlungsort.
1989
25. Rosenmontagszug in Etzweiler.
1989
Befragung zur Umsiedlung.
1990
Umsiedlungsort für Etzweiler wird Angelsdorf-
Nord.
1990
Wanderwege auf der Sophienhöhe, der
Hochkippe des Tagebaus Hambach, einge-
weiht.
1991
Rheinbraun legt Entwässerungsbrunnen an.
1991
Haus Etzweiler wird heim für Asylbewerber.
1991
Beratungsbüro der Firma Rheinbraun am
Kulertsweg in Etzweiler eröffnet.
1992
Umsiedlungsplan " Neu-Etzweiler " ver-
öffentlicht.
1992
Erdbeben in Roermond.
1992
Etzweiler hat 1080 Einwohner.
1994
Die Etzweiler Post schließt.
1994
Erster Spatenstich in Neu-Etzweiler.
1994
Etzweiler hat 1104 Einwohner.
1995
Der letzte Zug der Strecke Düren - Neuss
fährt an Etzweiler vorbei.
1995
Erste Umsiedler in Neu-Etzweiler
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1996 - Einsegnung des Friedhofs in Neu - Etzweiler durch Weihbischof
Friedhelm Hofmann.
1997 - Das 90jährige Bestehen der Maigesellschaft wird als großes
Fest im alten Ort gefeiert.
1998 - 125jähriges Bestehen der Schützenbruderschaft "St. Hubertus"
wird als erstes Fest im neuen Ort gefeiert.
1999 - 80jähriges Bestehen des Fußballclubs FC Grün - Weiß Etzweiler
e.V.
2000 - letzte Messe in der Kirche St. Hubertus in Etzweiler
Im November dieses Jahres wird der Turmhelm der Kirche
abgehoben und nach Neu-Etzweiler transportiert.
2001 -
Abschlussfest der Umsiedlung
26.11.2003 - Ausstellungsmodell in der Gemeindeverwaltung |
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Ortsplan von Etzweiler
Bearbeitet von Wilhelm
Blaskowitz
(zum Vergrößern bitte das Bild anklicken)
Siegel
